Claudia Kemper

PD Dr. Claudia Kemper

Biografie

Von 2014 bis 2019 Wissenschaftlerin im Hamburger Institut für Sozialforschung

Im Wintersemester 2017/18 und Sommersemester 2018 Vertretungsprofessur der Fachjournalistik Geschichte an der Justus-Liebig Universität Gießen"

April bis September 2016 Vertretung des Lehrstuhls Europäische Geschichte und Kolonialgeschichte in der Abteilung Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität zu Köln

März bis September 2015 Vertretungsprofessur Neuere und Neueste Geschichte, Philosophische Fakultät I / Institut für Geschichte an der Martin-Luther-Universität in Halle

2015 Habilitation im Fach Neuere Geschichte an der Universität Hamburg

2009 bis 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) mit einem DFG-geförderten Post-Doc-Projekt zum Thema Ärzte in der anti-atomaren Friedensbewegung der 1980er Jahre – die westdeutsche Sektion der International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW)

2011 Fellowship am Deutschen Historischen Institut, Washington D.C.

2010 Master of Higher Education (MoHE) am Zentrum für Hochschuldidaktische Weiterbildung der Universität Hamburg (ZHW)

2006 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Hamburg, Historisches Seminar

2009 Promotion am Historischen Seminar der Universität Hamburg mit einer Arbeit zum Thema "Nicht rechts steht der Feind. Nicht links steht der Feind. Er ist in uns." Das Gewissen unter der Ägide von Arthur Moeller van den Bruck 1919-25: Eine bio-bibliographische Intellektuellen- und Mediengeschichte der Herausgeber und Autoren

2008 Stipendiatin des Deutschen Literaturarchivs Marbach

2000 bis 2005 Studium der Neueren und Mittleren Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Hamburg, Abschluss Magister 

1993 bis 2000 Berufstätigkeit

Ausgewählte Publikationen

Neu

[Rezension zu:] Sebastian Bischoff, u.a. (Hg.): "Belgium is a beautiful city"? Resultate und Perspektiven der Historischen Belgienforschung. Münster (u.a): Waxmann, 2018. In: Francia recensio. (2018),3
online unter

Wann ist der Krieg vorbei? Gewalterfahrungen im Übergang vom Nachkrieg zum Frieden. In: Zeithistorische Forschungen. 15(2018),2; S. 340-357

(Hg.): Gespannte Verhältnisse. Frieden und Protest in Europa während der 1970er und 1980er Jahre. Essen: Klartext Verlag, 2017

Medizin gegen den Kalten Krieg. Ärzte in der anti-atomaren Friedensbewegung der 1980er Jahre. Göttingen: Wallstein, 2016
Zugl.: Hamburg, Univ., Habil.-Schr., 2015 (Überarb. Fassung)

Publikationen

Mitgliedschaften

Stellvertretende Vorsitzende des Fachbeirats Wissenschaft der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (seit März 2017)

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Hamburger Instituts für Sozialforschung (seit 2016)

Regionalkoordinatorin im Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (AKHFG) (seit 2017)

Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AFK) (seit 2015)

Mitherausgeberin der Reihe „Frieden und Krieg“, Klartext Verlag Essen (seit 2013)

Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Historische Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AKHF) (2013-2018)

Vorträge (zuletzt):

„NGOs als Instanzen intellektueller Kritik“ auf der Tagung „Warten auf Godot?“ Intellektuelle seit den 1970er Jahren, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, 5.-7.7.2018

„Eingeholt, überholt und kaum erholt? Eine wissenschafts- und gesellschaftshistorische Perspektive auf Friedens- und Konfliktforschung seit den 1970er Jahren“ beim Jahreskolloquium der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung e.V. „Frieden – Konflikt – Wissenschaft. Reflexionen zu Forschung und Praxis“, Tagungszentrum Aquino Berlin, 12.-14. April 2018

„NGOs als Emotionsagenturen internationaler Konflikte“ auf der Tagung „Internationale Beziehungen und emotional regimes. Neue Fragen an die Geschichte des Kalten Krieges“, Historisches Kolleg München, 14.-16. März 2018

„Socio-Political Dynamics, Peace Protests and Public Debates in the U.S.“ auf der Tagung „The INF Treaty – a Re-Appraisal“ des Berliner Kollegs Kalter Krieg, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Universität Mannheim, Europäische Akademie Berlin, 30.11-2.12.2017

„Gewalteinhegung und Affektkontrolle: Konflikte um Friedenserziehung in den 1970er und 1980er Jahren“, beim Workshop „Sicherheitsdidaktiken im 20. Jahrhundert“ am Lehrstuhl für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. bis 21. Jahrhundert an der Universität Leipzig in Kooperation mit dem SFB/TRR 138 „Dynamiken der Sicherheit“ der Universitäten Gießen und Marburg, Universität Leipzig, 13./14. Juli 2017

„Das Geschlecht der Organisation und die Organisation von Geschlechtern“, auf der Jahrestagung des AKHFG e.V. „Historische Perspektiven auf die Essentialisierung und Biologisierung von Geschlecht“, Universität Bochum, 6.-7. Juli 2017